Sonntag, 18. Mai 2008

25 Jahre jünger

In einem Kurs des Seniorentreffs frägt die Kursleiterin nach den geheimen Wünschen der Teilnehmer. Zwei Frauen ( 68 und 55 Jahre alt) antworten:
"Ich möchte 25 Jahre jünger sein."

Mich schüttelt es: Nochmal die Probleme mit 42 und älter lösen müssen, meine schöne Rentenzeit aufgeben, arbeiten, die hohen Aufwendungen für die studierenden Kinder tragen.

Jetzt als Rentner habe ich es am schönsten:
Ich kann mich für das Allegemeinwohl engagieren,
mir redet kein Chef mehr rein,
jedes Jahr lasse ich ein Stück meiner Gesundheit renovieren
ich kann mich auf das 4. Lebensalter vorbereiten.

Montag, 14. April 2008

Gesellschafter Senioren für Senioren

"Seniorenpaar sucht Gesellschafter(in) für 1-2 Stunden die Woche für:

- Vorlesen aus der Tageszeitung
- Vorlesen aus aktuellen Büchern
- Vorlesen von Briefen und amtlichen Mitteilungen
- Gespräche über technische und gesellschaftliche Entwicklungen
- Gespräche über das Neueste in der Stadt
- Austauch von Erinnerungen über Damals (Schule, Studium)

So oder so ähnlich konnte ich in einer Annonce lesen. In den Mitteilungen der Alumni der TUM wurde für eine über 90 jährige Forscherin eine Person gesucht, die sich mit ihr über die neuesten Entwicklungen auf ihrem ehemaligem Forschungsgebiet unterhalten könne.

Demographischer Hurrikan

Die Medien überschlagen sich mit Horrormeldungen. Die SZ titelte:
Demografischer Hurrikan.

Ein Vortrag von Frau Dr. Schrupp nimmt den Angstmachern den Wind aus den Segeln und macht Mut:

"Methusalems Mütter- Chancen des demografischen Wandels."

Die Theatertruppe Spätzünder zeigte im Seniorentreff, was sie meinte mit Senioren für Senioren und mit ihrer Aussage:

"keine Katastrophe, sondern viele Chancen für eine neue Weltsicht."

Spätzünder Theater von Senioren für Senioren

Im Seniorentreff stand Theater von Senioren für Senioren auf dem Programm.
Der Sprecher erklärte, was sie machen.

"Wir sind eine kleine Gruppe und keiner hat eigentlich Zeit, die einen müssen auf die Enkel aufpassen, die anderen sind bei unterschiedlichen Vereinen engagiert.

Deshalb studieren wir keine großen Stücke ein , sondern nur kurze Sketche.

Wir suchen Stücke aus mit wenigen Personen und einem Dialog, der sehr logisch ist.

Bevorzugt werden beliebte, lustige Stücke von Karl Valentin ( Die Brille, Der Zufall, Semmelnknödeln) oder Loriot ( Das Frühstücksei)."

Ein Schauspieler fügte beim Abgehen noch einige Dialogpassagen an, die er beim Stück vergessen hatte, auch das kam an.

Donnerstag, 3. April 2008

Wie Künstler das 4. Lebensalter bewältigen

Arthur Rubinstein wurde gefragt, wie er es schaffe, noch mit über 80 Jahren Klavierkonzerte zu spielen.
"Ganz einfach", meinte er.
Ich habe mein Repetrtoir reduziert. Ich spiele nicht mehr 100 unterschiedliche Werke, sondern nur noch 4 bis 6.
Bevor die schnellen Passagen kommen, werde ich langsam langsamer, dann hören sich z.B. die 32stel, die ich zugegeben zu langsam spiele, schnell genug an.

Damit komme ich gut über die Runden. "

Also, reduzieren und kleine Tricks anwenden.

Freitag, 21. März 2008

Ostereier

An Ostern ist Eierfärben gefragt. Am Gründonnerstag ging es hoch her im Pflegeheim. Die Bewohner sassen am runden Tisch und färbten die Eier. Dazu standen Schälchen mit den einzelnen Farben auf dem Tisch: grün, blau, gelb und rot.

Dazu Tips:
1. Die Eier in ein Schälchen tauchen, dann trockenen lassen. Dann in ein Schälchen mit anderer Farbe tauchen. Beim zweiten Mal nimmt das Ei die Farbe nur noch an einigen wenigen Stellen an und es ergeben sich zufällige, manchmal sehr schöne und auffällige Muster.

2. Brauchen sie nur ein Ei, können sie ohne Farbenschälchen auskommen. Malen Sie einfach mit farbigen Filzstiften ihr Ei an.

Ich hab ein solches rotes Filzstift-Ei zum Gründonnerstag bekommen, wo es in Bayern der Brauch ist, dass nur der Mann ein rotes Ei bekommt.

Montag, 10. März 2008

Frauenspezial Nr.1 Stricken

Meine Frau strickt mit Frauen, die dabei sind, nicht mehr Stricken zu können. Sie können noch links, rechts stricken, aber nicht mehr abnehmen und zunehmenen, d.h. stricken und die Maschen zählen. Liesl macht das Ab- und Zunehmen, die Frauen stricken dann wieder links, rechts. Es geht und macht den Frauen Spaß.