Freitag, 29. August 2008

Reisen im Alter

Wir haben eine Reise nach Kanada hinter uns, unsere erste Reise über den Ozean mit 8 Stunden Flugzeit mit 68 Jahren. Es ging alles bestens dank der Organisation unserer Kinder in Kanada und zu Hause:

1. Routenplanung:
Umsteigen in Frankfurt, Flug mit Lufthansapartner.
Keine Sprachschwierigkeiten beim Umsteigen,
Lufthansapartner:
Duchsagen auf Rückfahrt über Frankfurt und Spielfilm des Bordfernsehens in Deutsch

2. Übergabeprozedur am Flughafen
Transport hin und vom Flughafen erfolgte durch die Kinder. Sie gaben Tipps für den Flug ( Thrombosevorsorge: Socken, Decken, Bewegen) und das Gepäck (Mitnahme, Höchstgewicht: Umpacken)
Email der Kinder untereinander mit Foto der Eltern vom Ein- bzw. Auschecken.

3. Landaufenthalt:
Routenplanung (Ontario, Quebec)
Dolmetschen ( Aufgabe der Order, Rückfragen beantworten)
Quartierbeschaffung (Von Jugendherberge bis Nobelhotel)
Befördern im Auto (3.500 km in 3 Wochen)
Brotzeit für Wanderungen bereithalten
Fehlende Utensilien kaufen

Ein wunderbares Rundum-Sorglos-Packet, damit kann man als Reisemuffel richtig Appetit bekommen.

Donnerstag, 17. Juli 2008

Finden, aber wie Folge 2

Eine zweite Regel könnte lauten:

"Suche sofort den Ort auf, wo du den Gegenstand verloren haben könntest."

Zweimal habe ich innerhalb kürzeter Zeit meine Armbanduhr verloren.
Das erste Mal brauchte ich 2 Tage, bis mir einfiel, dass ich meine Uhr wahrscheinlich am Seeufer beim Baden verloren hatte. Ich fuhr erst dann zum See, um nach der Uhr zu suchen. Ich sah noch den Deckel der Uhr und ein Stück vom Lederarmband meiner Uhr. Den Rest hat der Finder wahrscheinlich voller Zorn in den See hineingeschmissen.

Diesmal kam ich sofort auf die Idee, dass die Uhr am See beim Anziehen vom Rad heruntergefallen ist. Ich fuhr sofort wieder zum See und siehe da , im hohen Gras blitzte das Metall der Armbandschließe und ich fand die Uhr sofort wieder.

Reihe: Besser finden Nr1, Schick den Jockel nach

Es gibt im 4. Lebenslater häufig nur noch dieMöglichkeit: Die Fähigkeit etwas zu finden, zu verbessern.
Hierzu ein paar Erfahrungen:
Ragel 1
Schicke einem verlorenen Gegenstand einen zweiten nach.

Das erinnert an die Geschichte mit dem Jockel, der den verloren gegangenen Knecht suchen soll und auch nicht wiederkommt. Es geht änlich, aber hat oft Erfolg.
Den besten erfolg hatte ich damit, als ich meine Tasche verlor, die ich sehr liebte, weil sie mir meine Ehefrau handgeschneidert hatte.
Ich dachte nach, wie ich die Tasche verloren hatte. Das ist natürlich die unbedingte Voraussetzung dafür, dass die Methode hinhaut. Ich brachte hereus, dass ich whrscheinlich die Tasche auf deás Dach meines Autos , eines R4, gelegt hatte und dann einfach losgefahren bin. Irgendwo musste die Tasche vom Dach gerutscht sein.
Ich legte einfach eine zweite Tasche auf das Dach und fuhr los. Ich passe auf, wann die Tasche diesmal runterfällt. Ich halte an und siehe da, keine 2 Meter davon entfernt, finde ich meine Lieblingstasche wieder.

Jetzt wende ich dieselbe Methode wieder an:
Ich jongliere im Garten. Da passiert es, dass sich ein Jonglierball in den Büschen und Stauden verkriecht. Er ist weg. Am einfachsten ist es wie oben beschrieben, zu warten, bis ein Ersatzball runterfällt und sich in den Büschen und Sträuchern verkriecht. Ich verfolge dessen Weg diesmal genau, so dass ich ihn gleich wiederfinde und oft liegt nicht weit daneben der Ball, den ich als erstes verlor.

Montag, 7. Juli 2008

1.Beitrag zur Reihe Dienstleistungen für das 4. Lebensalter

In den Prospekten des betreuten Wohnens werden auch Dienstleistungen für die Bewohner angeboten. Hierzu wird ein ganzer Katalog angeboten. Welche sind aber gefragt, welche nicht?

Hierzu unsere Erfahrungen:
Vorlesen
Begleitung auf Spaziergang
Auskünfte zu Einkaufsmöglichkeiten, Erste Hilfe, Ärzten und Versorgung von Notfällen z.B. Schnittwunden
Tätige Hilfe bei Wespen, Bienen, Ameisen etc. (Sofortmaßnahmen und Beauftragung von Spezialfirmen)
Tätige Hilfe bei unerwarteten Problemen (z.B. Reißverschluß, Ausfall von Heizung, Wasserbruch)
Handhabung technischer Geräte (Rollator, Rollstuhl, Hörgerät, Notfallruf)

Freiwillige Feuerwehr Garching macht Übung beim Pflegeheim.

Eine der Nachrichten, die mich immer wieder erschüttern, lautet:
"Bewohner des Altersheims oder Pflegeheims in den Flammen umgekommen."

Die Freiwillige Feuerwehr Garching machte beim mehrstöckigen, neuen Pflegeheim eine Übung für den Brandfall. meine Frau war als Beobachterin zu der Übung eingeladen. Sie war über jahrzehnte Sicherheitsbeauftragte in der Grundschule Garching Ost und betreut jetzt 2 Frauen im Pflegeheim, so dass sie sich mit Feuerwehrübungen und dem Pflegeheim auskennt.

Sie war überrascht von der Professionalität der Feuerwehr und der Pflegeheimleitung und ist sich sicher, dass die Bewohner des Pflegeheims im Ernstfall gerettet würden.:

Im Haus ist eine Steigleitung für das Löschwasser verlegt, so dass die einzelnen Geschosse rasch mit Löschwasser versorgt werden können.
Auf einen Balkon geflüchtete Bewhner wurden mit einem Schrägaufzug gerettet.
Etwa vierzig Bewohner wurden aus einem verqualmten Geschoss mit Tragen über das Treppenhaus gerettet. (Zunächst wollten viele Bewohner retten lassen. Bis auf eine Person waren es dann Feuerwehrleute, die sich retten ließen.)
Im benachbartem Seniorentreff wurde ein Aufnahmestation für die Betreuung der Geretteten eingerichtet

Samstag, 14. Juni 2008

Gedächtnistraining Gesprächsvorbereitung

Ein über 90jähriger bereitet sich auf seine Besuche vor. Worüber könnte er sich mit dem Besuch unterhalten? Was könnte den Besuch interessieren?

Er lässt sich aus der Zeitung das vorlesen, was den Besuch interessieren könnte. Noch besser ist es, wenn die Vorleserin nicht liest, sondern referiert und seine Fragen beantwortet. dann kann er gezielt fragen z.B. welche 3 Messmethoden wurden angewandt? Diese drei Methoden merkt er sich, lässt sie sich mehrmals wiederholen. Er wiederholt selbst die drei Methoden und fragt:
"Sind es diese drei?"

Meist hat der Besuch den Artikel tatsächlich gelesen, aber nicht so genau und der Besuch sagt sich:
"Das muß ich nochmal nachlesen. Das ist interessant."

Donnerstag, 5. Juni 2008

Gedächtnistraining Fortsetzung

Näheres zum Jonglieren:
Ich beginne mit zwei Bällen mit der rechten Hand, dann mit der linken. Zuerst arbeite ich mit Jonglierbällen, dann mit Tennisbällen.
Als nächstes mache ich die Übung mit drei Bällen.

Innerhalb von vier Wochen komme ich zu ganz guten Leistungen:
mit drei Tennisbällen: über 90
mit drei Jonglierbällen über 70

Ich glaube, es zeigen sich beim Tennis auch schon kleinere Verbesserungen. Der Aufschlag ist besser und ich habe wieder bessere Reaktionen. Das ändert allerdings nichts daran, dass ich bei den Medenspielen bisher nur Niederlagen einheimse.